Die Zellbahnen zeigen erkannte Gewitterzellen aus dem DWD-Objektprodukt KONRAD3D: den gemessenen Zellumriss, die amtliche Zugspur mit Pfeil, Zeitmarken bei +15, +30 und +60 Minuten und den amtlichen Unsicherheitstrichter — im Fünf-Minuten-Takt, bis eine Stunde voraus. Ein Klick auf eine Zelle öffnet den Steckbrief mit Zuggeschwindigkeit, Echotop und Hinweisen auf Hagel, Böen und Starkregen. Steht ein Ort gesetzt, sagt ein Satz über der Legende, welche Zelle ihn betrifft.
Für Veranstalter, Segler, Feuerwehr und Baustellen ist die Zugrichtung wichtiger als die Intensität: Zieht die Zelle vorbei oder direkt über uns, und wann? Spur und Trichter stammen vom DWD, nicht aus einer eigenen Extrapolation — der Trichter ist die konvexe Hülle der amtlichen Unsicherheitsellipsen und wird nach hinten durchsichtiger, weil er dort unsicherer ist. Beim Herauszoomen entfallen zuerst die Zeitmarken, dann der Trichterverlauf; Umriss und Spur bleiben immer.
Grenzen: Abdeckung ist die Reichweite des deutschen Radarverbunds, die über die Grenze reicht und dort ausdünnt — für Österreich und die Schweiz gibt es kein gleichwertiges offenes Objektprodukt. Ankunftszeiten gibt es nur als Spanne und nur mit amtlicher Ellipse. Jenseits von +1 h ist der Layer aus, weil die Spur dort endet. Kein amtliches Warnprodukt; keine Zellen an ruhigen Tagen ist der Normalfall.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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