Die Böenkarte zeigt die erwartete Spitzenböe in 10 Metern Höhe als Fläche über Deutschland, Österreich und die Schweiz — aus dem DWD-Modell ICON-D2 (Feld vmax_10m, 2,2 km) für jede Stunde bis 24 Stunden voraus. Sie ist der Layer für alles, was bei Böen gefährlich wird: Kranarbeit, Gerüst, Drohnenflug, Zeltaufbau, Segeln. Die Farbrampe orientiert sich an Beaufort; ab Sturmböen kippt sie ins Rote.
Böen sind nicht der Mittelwind: Das Modell rechnet aus Turbulenz und Schichtung die wahrscheinliche Spitze je Stunde. Für einen Arbeitstag lässt sich damit ablesen, ab wann ein Grenzwert gerissen wird — die Atmosphäre-Ansicht „Arbeitsfenster" macht daraus eine GO/NO-GO-Zeitleiste mit einstellbarem Böengrenzwert und Arbeitshöhe. Die Karte selbst bleibt die Übersicht: Wo baut sich die Böenfront auf, wann erreicht sie den eigenen Ort.
Ehrliche Grenze: 2,2 km Gitterweite glätten Kuppen und Talausgänge, in denen reale Böen deutlich höher liegen können. Die Karte ist kein amtliches Warnprodukt — für Sturmwarnungen gilt der Layer „Amtliche Warnungen" mit dem wörtlichen DWD- bzw. MeteoSchweiz-Text. Für Österreich fehlt dort weiterhin die amtliche Quelle; die Böenkarte deckt AT trotzdem ab, weil ICON-D2 über die Grenze reicht.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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Diese Ansicht: https://buscosun.com/wetterkarte/boeen — amtliche Quellen, höhenkorrigiert, ohne Konto, ohne Tracker.