Der Satellitenlayer legt das Meteosat-Bild über die Wetterkarte: als Europa-Ausschnitt in Echtfarbe am Tag und Infrarot in der Nacht (1 km) oder als Welt-Mosaik im Infrarotkanal 10,8 µm (3 km). Die Bilder kommen über den DWD-OpenData-Kartendienst und werden alle drei Stunden erneuert. Sie zeigen die gemessene Wolkenverteilung über Europa — die Referenz, an der sich jede Wolkenprognose der Modelle messen lassen muss.
Ein Satellitenbild beantwortet „Wo sind gerade Wolken?" ehrlicher als jedes Modell. In Kombination mit dem Bewölkungslayer lässt sich sehen, ob das Modell die Front richtig legt; in Kombination mit dem Regenradar, ob die Zellen unter dem Wolkenschirm wirklich Niederschlag bringen. Der Umschalter „EU / Welt" wechselt zwischen dem hochaufgelösten Ausschnitt und dem globalen Infrarot-Mosaik.
Grenzen: Drei Stunden Takt sind für Gewitterlagen zu grob — die Zellbahnen (KONRAD3D) und das Regenradar laufen im Fünf-Minuten-Takt und sind dort die richtige Wahl. Das Infrarotbild zeigt Wolkenoberflächen-Temperaturen: Hohe, kalte Wolken erscheinen hell, tiefe warme Wolken und Nebel bleiben unauffällig. Datenherkunft ist EUMETSAT, die Bereitstellung erfolgt durch den DWD.
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