Die Temperaturkarte zeigt die 2-Meter-Temperatur aus dem DWD-Modell ICON-D2 für Deutschland, Österreich und die Schweiz, stündlich bis 24 Stunden voraus — und korrigiert jeden Bildpunkt auf die tatsächliche Geländehöhe. Das Modell rechnet auf einer geglätteten 2,2-km-Oberfläche; buscosun legt ein digitales Geländemodell darunter und rechnet mit der Lapse-Rate auf Gipfel, Grat und Talboden um. Deshalb sind Alpentäler und Höhenzüge hier so differenziert wie in keiner anderen Wetterkarte für den DACH-Raum.
Die Korrektur passiert im Grafik-Shader je Pixel: Das Geländemodell steckt als Höhenkanal in der Textur, die Differenz zur Modelloberfläche wird mit der Lapse-Rate multipliziert. Die Stadt-Labels auf der Karte werden mit exakt derselben Arithmetik berechnet, nicht aus einem separaten Punktwert — was am Label steht, ist der Wert der Fläche darunter. Ab Zoomstufe 8 kommen die Orte der Basiskarte als zusätzliche Labels dazu.
Grenzen: Die Lapse-Rate ist ein Mittelwert; bei Inversionen (Kaltluftsee im Tal, Sonne am Berg) kehrt sich das Verhältnis um, und die Karte kann das Tal zu warm zeigen. Die Atmosphäre-Ansicht erkennt Inversionen ausdrücklich; der Punktforecast rechnet die Lapse-Rate aus den umliegenden Stationen statt mit dem Standardwert. Der Datenstand steht in der Statuspille, veraltete Läufe werden markiert.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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Diese Ansicht: https://buscosun.com/wetterkarte/temperatur — amtliche Quellen, höhenkorrigiert, ohne Konto, ohne Tracker.