Bewölkungskarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz — tief, mittel und hoch getrennt

Die Bewölkungskarte zeigt drei Wolkenstockwerke getrennt: tiefe, mittelhohe und hohe Bewölkung aus dem DWD-Modell ICON-D2 für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Statt einer einzigen Prozentzahl komponiert der Layer die Schichten höhenbewusst übereinander — so ist zu sehen, ob eine Hochnebeldecke unter blauem Himmel liegt oder Cirrus über freiem Tal. Das ist die Ansicht für Fotografen, Astro-Nächte und alle, die wissen wollen, ob die Sonne durchkommt.

Für die Lichtplanung zählt die Schichtung: Hohe Schleierwolken geben weiches Licht und Abendrot, tiefe Stratusdecken schlucken beides. Die Event-Planung nutzt dieselben Felder für den Foto-Licht- und den Astro-Nacht-Modus; die Karte zeigt die Fläche dazu. Der Zeit-Schieber läuft bis zum Horizont der geladenen Wolkenfelder, sub-stündlich interpoliert.

Grenzen: Wolken sind im Modell das unsicherste Feld — Nebel und Hochnebel entstehen unterhalb der Gitterauflösung und werden oft zu spät oder zu früh aufgelöst. Ob der Nebel in einem bestimmten Tal aufreißt, sagt die Karte nicht; die Atmosphäre-Ansicht mit Inversionshöhe und Nebelobergrenze ist dafür das bessere Werkzeug. Dieser Layer ist nicht im Standard-Dock, aber über diese Adresse jederzeit erreichbar.

Daten und Grenzen

Quelle
DWD ICON-D2, CLCL / CLCM / CLCH (+ CLCT)
Auflösung · Takt
2,2 km · stündlich, sub-stündlich interpoliert
Horizont
bis zum geladenen Wolkenhorizont (typisch 12–27 h)
Abdeckung
DE, AT, CH
Grenze
Nebel/Hochnebel unter der Gitterweite unsicher; Modell, keine Satellitenmessung

Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.

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