Die Niederschlagskarte legt die drei Landesradare als ein Komposit über Deutschland, Österreich und die Schweiz: RADOLAN-RV des DWD (bis zwei Stunden voraus), INCA von GeoSphere Austria (bis drei Stunden) und das MeteoSchweiz-Radar (Analyse). Jede Kartenzelle nimmt die Quelle des Landes, in dem sie liegt. Am Radarhorizont endet der Layer bewusst — buscosun verlängert ihn nicht mit Modellregen, weil das die Verlässlichkeit des gemessenen Radars verwässern würde.
Wer wissen will, ob es in der nächsten Stunde nass wird, braucht Messung, nicht Modell. Der Layer zeigt die gemessene Reflektivität in Millimeter pro Stunde und die amtlichen Nowcasts der Wetterdienste, im Fünf-Minuten-Takt (DE) bzw. Viertelstunden-Takt (AT). Die Textur wird in Echtzeit auf die vier echten Geo-Ecken des Radarprodukts gewarpt; beim Ziehen des Zeit-Schiebers tauschen die Frames flüssig.
Grenzen: Die Schweizer Quelle liefert eine Analyse, keinen Nowcast — dort endet die Zeitachse nach einer halben Stunde. Radar sieht Niederschlag in der Höhe; im Winter kann Regen am Boden Schnee sein und umgekehrt (dafür gibt es die Schneefallgrenze). Radarschatten hinter Gebirgszügen erscheinen als „kein Niederschlag", obwohl es dort regnen kann; das Regenradar zeigt diese Zonen als „Radarsicht" gesondert.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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