Nebel, Hochnebel und die Nebelobergrenze

Nebel ist eine Wolke am Boden mit einer Sichtweite unter 1 km; Hochnebel ist eine tiefe Wolkenschicht, deren Untergrenze über dem Boden liegt. Die Nebelobergrenze ist die Höhe, ab der man aus dem Hochnebel heraustritt — darüber scheint oft die Sonne. Im DACH-Winter liegt sie in den Tälern häufig zwischen 600 und 1200 m.

Nebel oder Hochnebel?

Meteorologisch ist Nebel eine Wolke, die den Boden berührt und die Sichtweite auf unter 1000 m drückt. Hochnebel (Stratus) ist dieselbe Art tiefe Wolke, ihre Untergrenze schwebt aber einige zehn bis hundert Meter über dem Boden — am Boden ist die Sicht dann oft gut, der Himmel aber grau verhangen.

Wie Nebel entsteht

Die Nebelobergrenze nutzen

Die Nebelobergrenze entscheidet, ob eine Wanderung oder Skitour im Grau endet oder über dem Nebelmeer in der Sonne. buscosun schätzt sie aus der Schichtung und dem Geländemodell, sodass sich Ziele oberhalb der Grenze gezielt ansteuern lassen. Da Hochnebel-Obergrenzen kleinräumig schwanken, bleibt die Angabe ein Richtwert, kein garantierter Wert.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nebel und Hochnebel?

Nebel berührt den Boden und senkt die Sicht unter 1 km. Hochnebel ist eine tiefe Wolkenschicht, deren Untergrenze über dem Boden liegt — am Boden ist die Sicht dann oft frei, der Himmel aber grau.

Was bedeutet Nebelobergrenze?

Die Höhe, ab der man aus einer Hochnebelschicht nach oben heraustritt. Oberhalb dieser Grenze scheint häufig die Sonne, während es darunter trüb bleibt.

Wie hoch liegt die Nebelobergrenze im Winter?

In den DACH-Tälern häufig zwischen 600 und 1200 m, abhängig von Wetterlage, Inversionshöhe und Gelände. Der genaue Wert schwankt kleinräumig.

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Quellen