buscosun für Skitour, Piste, Langlauf und Winterdienst: Neuschnee, Schneefallgrenze, Tal und Grat

buscosun zeigt Wintersportlern die Schneedecke und den Neuschnee aus ICON-D2 als Fläche, die Schneefallgrenze als Linie im Gelände, im Regenradar die Niederschlagsart aus Geländehöhe und Schneefallgrenze mit getrenntem Tal- und Gratwert und die höhenkorrigierte Temperatur je Bildpunkt. Für die Lawinenlage verlinkt es ab 1 000 m den amtlichen Lagebericht. Pistenstatus, Liftbetrieb und gemessene Schneehöhen der Skigebiete gibt es nicht.

Stand: 2026-09-05 · Alle Zahlen stammen aus dem Quellcode von buscosun (Konstanten und Schwellen), nicht aus Marketingtexten.

Was du hier bekommst

Die Schneekarte zeigt die Schneemenge aus ICON-D2 (DWD, 2,2 km) in zwei Modi: „Schneedecke" ist die aktuelle Schneehöhe des Modells (Feld h_snow, in cm), „Neuschnee" die seit Laufbeginn akkumulierte Schneefallsumme (snow_gsp plus snow_con), aus dem Wasseräquivalent mit der Modell-Schneedichte in Zentimeter umgerechnet — die Summe wächst mit dem Horizont, Stunde 0 ist strukturell null. Beides sind Modellwerte, keine Messung an einer Station.

Die Schneefallgrenze ist eine Linie im Gelände: Aus dem je Bildpunkt höhenkorrigierten Temperaturfeld (Lapse-Rate 6,5 K/km gegen das 30-m-Geländemodell) wird die Null-Linie von T_korr − T50 gezogen, wobei T50 ein physikalischer Anker um +1 °C plus eine gelernte Ortskorrektur ist. Im Regenradar leitet buscosun die Niederschlagsart (Regen, Schnee, Graupel, Hagel) aus Geländehöhe gegen die regionale Schneefallgrenze mit weichem Übergangsband ab — ausdrücklich eine Heuristik, denn Radar misst Reflektivität, keine Phase — und trennt im Alpenraum Tal und Grat: Der Gratwert ist eine Hochrechnung über die Lapse-Rate und so gekennzeichnet. Der Layer „Radarsicht" zeigt, wo Gebirge das Radar abschattet.

Die Temperaturkarte zeigt die Kälte am Grat statt der Modellglättung, die Böenkarte die Verfrachtung bis +24 h, der Vertikalschnitt Inversion und Sonne über dem Nebel. Ab 1 000 m Ortshöhe verlinkt der Punktforecast den amtlichen Lawinenlagebericht (SLF, lawinen.report, Lawinenwarndienst Bayern, EAWS). Das Wetterarchiv nennt Frost- und Eistage je Jahr.

So nutzt du buscosun im Wintersport

  1. Öffne die Schneekarte, wähle Schneedecke oder Neuschnee und fahre den Zeit-Schieber durch die nächsten Stunden.
  2. Lege die Schneefallgrenze darüber und prüfe die Temperaturkarte am Grat — so entsteht die Linie.
  3. Vor der Abfahrt ins Tal das Regenradar: Regen oder Schnee, Tal und Grat getrennt, plus was die drei Landesradare unterscheiden.
  4. Für Skitouren im Punktforecast der Karte den Lawinen-Link (ab 1 000 m) öffnen und die Böenkarte für Verfrachtung prüfen; Tourdatei in die Tourenplanung laden (Bewegungsart Bergwandern).
  5. Nebelmeer oder Sonne oben? Vertikalschnitt mit Inversion — Hintergrund Temperaturinversion.

Was buscosun hier nicht kann

Datenquellen und Länder

Schneekarte, Schneefallgrenze und Temperatur rechnen für DE, AT und CH auf ICON-D2 (DWD, 2,2 km) mit dem Terrarium-Geländemodell (rund 30 m). Das Regenradar nutzt RADOLAN-RV in Deutschland (25 Frames im 5-Minuten-Takt bis 2 h), INCA in Österreich (12 Frames im 15-Minuten-Takt bis 3 h) und das MeteoSchweiz-Radar als Analyse; die Schweiz liefert keine Nowcast-Frames. Lawinen: SLF (CH), lawinen.report (AT), Lawinenwarndienst Bayern (DE), dazu EAWS. Der Punktforecast nutzt für AT/CH zusätzlich AROME für die Schneefallgrenze. Amtliche Warnflächen gibt es für DE und CH.

Häufige Fragen

Ist die Schneehöhe gemessen?

Nein. Die Schneekarte zeigt Modellwerte aus ICON-D2 (Schneedecke h_snow, Neuschnee aus snow_gsp und snow_con). Stationsmessungen der Skigebiete gibt es nicht.

Zeigt buscosun die Lawinenwarnstufe?

Nein, sie wird nicht modelliert. Ab 1 000 m Ortshöhe verlinkt der Punktforecast SLF, lawinen.report oder den Lawinenwarndienst Bayern sowie EAWS.

Woher weiß das Regenradar, ob Schnee fällt?

Aus der Geländehöhe gegen eine regionale Schneefallgrenze mit Übergangsband — eine Ableitung, keine Radarmessung der Phase. Tal und Grat werden getrennt ausgewiesen.

Gibt es eine Bewegungsart Skitour?

Nein. Die Tourenplanung kennt acht Arten von Wandern bis E-Bike; für Skitouren ist Bergwandern die Näherung, ohne eigenen Aufstiegsfaktor.

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