Der Vertikalschnitt zeigt die Atmosphäre entlang einer frei auf die Karte gezogenen Linie als Querschnitt: das echte Geländeprofil aus dem Höhenmodell, darüber den Wind in fünf benannten Bändern von unter 15 bis über 60 km/h, Böenpfeile, Temperaturschichtung mit Inversionen, Wolkenbasis und Nullgradgrenze — aus ICON-D2 am Boden und ICON-EU in der Höhe, stündlich bis 48 Stunden voraus. Drei Ansichten teilen sich denselben Schnitt: Höhenwind, Inversion und das Arbeitsfenster Go/No-Go.
Die Ansicht „Arbeitsfenster" ist für Drohne, Kran, Gerüst und Höhenarbeit gebaut: Arbeitshöhe in Metern über Grund und ein Böengrenzwert ergeben eine GO/NO-GO-Zeitleiste über den Tag („GO ab 14:30", „NO-GO ganzer Tag"), mit einem Höhenfaktor, der die Böe in Arbeitshöhe aus der 10-m-Böe ableitet. Eigene Zusatzgrenzwerte werden im Browser gespeichert. Referenzanker des Schnitts ist das höchste Gelände der Linie.
Grenzen: Der Wind über Grund folgt einem Potenzprofil mit Sättigung in 1 500 m, keiner Messung; Strukturen unter 200 m sind aus ICON-EU nicht sicher aufgelöst; die Wolkenbasis ist eine LCL-Näherung und trägt das Wort „abgeleitet". Die Zeitleiste ist eine Planungshilfe, kein zertifiziertes Arbeitsschutz-Werkzeug — maßgeblich sind Herstellergrenzwerte und die amtlichen Warnungen.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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