buscosun für Segler, Surfer und Kiter auf Bodensee, Alpenseen und Küste: Wind, Böen, Zellen, Blitze

buscosun zeigt Seglern, Surfern und Kitern den Wind als Partikelfeld aus ICON-D2 mit Richtung und Stärke, die Böenspitzen bis 24 Stunden voraus, für Deutschland die amtlichen KONRAD3D-Gewitterzellen mit Zugbahn, Unsicherheitstrichter und Ankunftszeit sowie die Blitze der letzten Stunde. Für Alpenseen ergänzt der Föhn-Index die Lage. Seegang, Wellenhöhe und die Sturmwarnleuchten der Seen liefert buscosun nicht.

Stand: 2026-09-05 · Alle Zahlen stammen aus dem Quellcode von buscosun (Konstanten und Schwellen), nicht aus Marketingtexten.

Was du hier bekommst

Die Windkarte zeichnet den 10-m-Wind aus ICON-D2 (DWD, 2,2 km Gitter) als Partikel und Heatmap — die Partikelgeschwindigkeit ist exakt aus dem Modellfeld gerechnet, nicht dekorativ —, 0 bis 12 Stunden voraus, mit Dichte-Regler. Die Böenkarte (Feld vmax_10m) reicht 24 Stunden und ist für die Ausfahrt oft die wichtigere Zahl. Der Zeit-Schieber läuft in Zehntelstunden; der Datenstand steht als „Stand · HH:MM" daneben, nicht als „jetzt".

Für Gewitterlagen liefert Deutschland das amtliche Objektprodukt KONRAD3D des DWD: Zellen im 5-Minuten-Takt mit Zugbahn, Unsicherheitstrichter und einem Satz zur Ankunftszeit am gewählten Punkt. Die Blitzkarte zeigt die vom DWD-Blitznetz (Linet/Sferics) erfassten Entladungen der letzten Stunde, alle etwa zehn Minuten aktualisiert; das Gewitterpotenzial (CAPE × CIN × LPI aus ICON-D2) und die Blitzprognose reichen 12 Stunden voraus. Live-Stationen (DWD, TAWES, SMN) zeigen den gemessenen Wind am Ufer daneben.

Für Bodensee, Walensee, Urnersee oder Attersee zählt der Föhn: Der Föhn-Index der Atmosphäre-Ansicht wertet den kammnahen Südwind zwischen 1 200 und 3 500 m über Grund (ab 30 km/h Tendenz, ab 45 km/h aktiv) und die Abtrocknung der Bodenschicht aus. Amtliche Warnungen erscheinen für Deutschland und die Schweiz als Flächen, der Text im Popup wörtlich zitiert.

So nutzt du buscosun als Segler

  1. Öffne die Windkarte auf deinem Revier — etwa Konstanz, Bregenz oder Kiel — und fahre den Zeit-Schieber durch die nächsten 12 Stunden.
  2. Wechsle auf die Böenkarte für die Spitzen bis morgen; die Stationen (Wetterstationen) zeigen den gemessenen Wind am Ufer.
  3. Bei Gewitterlage: Zellbahnen (DE) mit Ankunftszeit, Blitzkarte und Gewitterpotenzial.
  4. Auf Alpenseen: Föhn-Linse und der Explainer Föhn.
  5. Amtliche Warnlage wörtlich: Warnungen — und was Böen von Mittelwind unterscheidet.

Was buscosun hier nicht kann

Datenquellen und Länder

Wind und Böen kommen für DE, AT und CH aus ICON-D2 (DWD). KONRAD3D-Zellbahnen und die Blitzkarte sind DWD-Produkte mit Deutschland-Fokus; am Bodensee decken sie das deutsche Ufer und den Verbundbereich ab, am Attersee oder Zürichsee nicht. Amtliche Warnungen erscheinen als Flächen für Deutschland (DWD CAP) und die Schweiz (MeteoSchweiz über MeteoAlarm); für Österreich nennt das Panel GeoSphere Austria, ohne Fläche. Live-Stationen: DWD (via BrightSky), TAWES, SMN. Der Föhn-Index rechnet auf ICON-EU (rund 7 km) und ist auf Alpen-Südföhn ausgelegt.

Häufige Fragen

Zeigt buscosun die Wellenhöhe auf dem Bodensee?

Nein. Es gibt kein Wellen- oder Seegangsmodell; buscosun zeigt Wind, Böen, Gewitterzellen und Blitze.

Ersetzt buscosun die Sturmwarnleuchten?

Nein. Die Sturmwarnung der Seen ist ein eigener amtlicher Dienst. buscosun zitiert amtliche Wetterwarnungen für DE und CH wörtlich, gibt aber keine eigenen heraus.

Wie weit voraus reicht die Böenkarte?

24 Stunden ab Modelllauf (ICON-D2 vmax_10m); die Windkarte reicht 12 Stunden.

Gibt es die Zellbahnen auch in Österreich und der Schweiz?

Nein. KONRAD3D ist ein DWD-Produkt für Deutschland. Für AT und CH bleiben Gewitterpotenzial und Blitzprognose aus ICON-D2.

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