Für einen Grillabend zählt anderes als für eine Wanderung: Es soll warm sein, trocken bleiben und der Wind soll weder Glut noch Servietten verteilen. Genau so bewertet buscosun die kommenden sieben Tage für den Anlass Grillen — mit einer Idealtemperatur zwischen 19 und 30 Grad, dem stärksten Gewicht auf Niederschlag, deutlichem Gewicht auf Temperatur und einer Vorliebe für wenig Bewölkung. Jeder Tag bekommt eine Punktzahl von 0 bis 100 und einen Satz, der den ausschlaggebenden Nachteil benennt.
Bewertet wird das gewählte Zeitfenster, nicht der Kalendertag: ganzer Tag, Vormittag, Nachmittag oder Abend. Für jede Stunde des Fensters fasst die Rechnung Regensumme und Regenstunden, Böenspitzen, Temperatur und Bewölkung zusammen und zieht die schlechteste Einzelstunde als Spitze mit heran — ein Tag mit einer kräftigen Schauerstunde am Abend ist kein guter Grilltag, auch wenn die Tagessumme klein aussieht. Alle vier Gewichte und die Idealtemperatur lassen sich nachjustieren, wenn die Voreinstellung nicht zum eigenen Fest passt.
Ehrlich bleibt die Sicherheit: Jeder Tag trägt eine Konfidenz aus der Einigkeit der Quellen mal Vorlaufzeit. Unter dem Schwellenwert 0,55 wird der Tag als Tendenz gekennzeichnet statt als Empfehlung. Tage jenseits des Horizonts der genutzten Quelle erscheinen als „keine Vorhersage" und nicht als Null, die wie eine Aussage aussieht. Wer eine Fläche aufzieht, bekommt zusätzlich die Spanne über das Gelände statt eines einzelnen Punktwerts.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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