Beim Baden zählt die Temperatur mehr als alles andere. Der Anlass Baden ist der einzige, der sie mit dem vollen Faktor 1,0 gewichtet, bei einer Idealspanne zwischen 24 und 34 Grad; Niederschlag zählt mit 0,8, Bewölkung mit 0,6 mit Vorliebe für wenig Wolken, Wind mit 0,4. So entsteht für die kommenden sieben Tage die Rangfolge, die zur Frage passt, an welchem Tag ein Ausflug an den See wirklich lohnt.
Bewertet wird die Luft, nicht das Wasser: Eine Wassertemperatur führt buscosun nicht, weder für Seen noch für Flüsse oder Freibäder, und auch keine Badegewässerqualität — dafür sind die Gesundheitsämter und Landesportale zuständig. Ebenso wenig gibt es Wellenhöhen für Binnenseen. Was die Ansicht liefert, ist die Luftseite: Temperatur und gefühlte Temperatur, Regenstunden, Böen und Bewölkung im gewählten Fenster, dazu der UV-Index.
Beim UV-Index ist die Herkunft ehrlich getrennt: In Deutschland stammt er vom DWD als amtlicher Tageshöchstwert und wird über den Sonnenstand auf die Stunden verteilt; für Österreich und die Schweiz gibt es keinen entsprechenden offenen Feed, dort ist der Wert eine Klarhimmel-Schätzung. Für Gewitter im Sommer ist zusätzlich der Nowcast die schärfere Quelle, weil er gemessenes Radar zeigt statt Modellniederschlag.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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