buscosun für Kranführer, Gerüstbau, Dachdecker und Höhenarbeit: Arbeitsfenster nach Böe auf Arbeitshöhe

buscosun rechnet für Baustellen die prognostizierte Böe vom Boden auf die Arbeitshöhe hoch — Kranspitze, Gerüstlage, Dachfirst — und zeigt über den Prognosezeitraum eine Go/No-Go-Zeitbahn mit den Fenstern, in denen dein Grenzwert überschritten wird. Dazu Böenkarte bis 24 Stunden, Regenradar mit Ankunftszeit, höhenkorrigierte Temperatur für Frostfragen und amtliche Warnungen als wörtliches Zitat. Ein zertifiziertes Windmesssystem am Kran ersetzt es nicht.

Stand: 2026-09-05 · Alle Zahlen stammen aus dem Quellcode von buscosun (Konstanten und Schwellen), nicht aus Marketingtexten.

Was du hier bekommst

Das Go/No-Go-Arbeitsfenster der Atmosphäre-Ansicht nimmt die Böe des Punktforecasts und rechnet sie mit dem Grenzschicht-Potenzprofil v(z) = v10 · (z/10)^0,2 auf die Arbeitshöhe über Grund hoch — der Standard steht auf 120 m und 40 km/h, beide Werte sind Eingabefelder und bleiben im Gerät gespeichert. Über den Prognosezeitraum wird im 15-Minuten-Raster geprüft, wann die Böe auf Arbeitshöhe den Grenzwert reißt; das Panel listet jedes No-Go-Fenster mit Uhrzeit und Spitzenböe und nennt den Höhenfaktor Boden → Arbeitshöhe. Ein Text-Export fasst Standort, Arbeitshöhe, Grenzwert, Böe jetzt, Spitze und Fenster zusammen.

Für die Tagesplanung zeigt die Böenkarte (ICON-D2 vmax_10m, 2,2 km) die Spitzen bis 24 Stunden voraus, der Zeit-Schieber läuft in Zehntelstunden und der Datenstand steht als Uhrzeit daneben. Das Regenradar nennt für Dachdecker und Maler die Ankunftszeit des Regens am Standort in Minuten und die Regenfenster der nächsten Stunden; die Temperaturkarte ist je Bildpunkt auf die Geländehöhe korrigiert (6,5 K/km), der Punktforecast zeigt Tmin für die Frostfrage beim Betonieren. Das Wetterarchiv liefert für Standorte die frostfreie Periode und Heizgradtage (Basis 15 °C) aus Stationsdaten.

Amtliche Warnungen erscheinen als Flächen mit dem Warntext wörtlich im Popup — Überschrift, Beschreibung und Verhaltenshinweis unverändert, nie zusammengefasst. Das ist die Regel des Moduls: zitieren, nicht umformulieren.

So nutzt du buscosun auf der Baustelle

  1. Öffne den Go/No-Go-Modus, setze den Marker auf die Baustelle und trage Arbeitshöhe und Böen-Grenzwert aus der Betriebsanleitung des Krans oder der Gerüstfreigabe ein.
  2. Lies die Zeitbahn und die No-Go-Fenster; exportiere den Text für die Tagesbesprechung.
  3. Prüfe die Böenkarte für morgen und die Temperaturkarte für Frost am Standort.
  4. Vor Dach- und Fassadenarbeiten das Regenradar mit Ankunftszeit; die amtlichen Warnungen wörtlich.
  5. Hintergrund: Arbeitsfenster, Windgrenzwerte bei der Arbeit und Böen und Sturm.

Was buscosun hier nicht kann

Datenquellen und Länder

Böen und Temperatur kommen für DE, AT und CH aus ICON-D2 (DWD, CC BY 4.0); der Punktforecast fürs Go/No-Go aus Stationen (DWD, TAWES, SMN), MOSMIX und AROME (AT/CH). Das Regenradar reicht in Deutschland 2 Stunden (RADOLAN-RV), in Österreich 3 Stunden (INCA), in der Schweiz nur bis jetzt. Amtliche Warnungen: DWD (CAP) für Deutschland, MeteoSchweiz über MeteoAlarm für die Schweiz, mit getrennten Stufenskalen; für Österreich keine Fläche. Das Wetterarchiv nutzt Meteostat-Stationsdaten (DWD-Tageswerte als Standard) und ERA5 für modellgefüllte Anteile, die ausgewiesen werden.

Häufige Fragen

Ab welcher Windstärke muss der Kran stoppen?

Das sagt die Betriebsanleitung des Krans und die zuständige Vorschrift, nicht buscosun. Du trägst den Grenzwert ein; buscosun zeigt, wann die Prognose ihn auf deiner Arbeitshöhe reißt.

Wie kommt die Böe auf 50 m Höhe zustande?

Aus dem Bodenwert des Punktforecasts über ein Potenzprofil v(z) = v10 · (z/10)^0,2. Bei 20 km/h am Boden sind das auf 50 m rechnerisch etwa 28 km/h.

Kann ich das Arbeitsfenster dokumentieren?

Als Text-Export aus dem Panel (Standort, Arbeitshöhe, Grenzwert, Böe jetzt, Spitze, No-Go-Fenster). Es gibt kein Konto und keine API.

Warnt buscosun vor Sturm?

Nein. Es zeigt die amtlichen Warnungen von DWD und MeteoSchweiz wörtlich und die eigenen Böenprognosen; eine eigene Warnung gibt es nicht.

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