So liest du das Seewetter für Nord- und Ostsee
Die Seewetter-Ansicht von buscosun zeigt für die deutsche Nord- und Ostseeküste den Seegang mit Windsee und Dünung aus dem Küstenmodell des Deutschen Wetterdienstes, Wind und Böen an rund 60 Spots aus buscosun Fusion, den Wasserstand an den Pegeln des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und den Seewetterbericht des DWD im Wortlaut. Sie ist kein amtliches Warnprodukt und gibt keine Sicherheitsbewertung für eine Ausfahrt.
Seewetter Nord- und Ostsee in buscosun öffnen →Auf einen Blick
- Seegang: Wellenhöhe, Windsee und Dünung aus dem DWD-Küstenmodell CWAM
- Wind und Böen je Spot aus buscosun Fusion, nicht aus einer einzelnen Modellzelle
- Wasserstand: Kurve je BSH-Pegel, an der Nordsee zusätzlich Hoch- und Niedrigwasser mit Unsicherheit
- Seewetterbericht und Warnstatus des DWD im Wortlaut, nie umformuliert
- Abdeckung: deutsche Nord- und Ostseeküste, keine Binnenseen und kein Mittelmeer
So geht's
- Spot wählen. Auf der Karte oder über die Suche einen Spot antippen, zum Beispiel St. Peter-Ording oder Laboe. Jeder Spot hat einen eigenen Link, der sich teilen lässt.
- Stunde wählen. Das Stundenband zeigt Wind, Böe und Seegang über die kommenden Stunden.
- Seegang lesen. Windsee entsteht vor Ort, Dünung läuft von weiter her ein. Beide können aus verschiedenen Richtungen kommen; deshalb stehen sie getrennt da.
- Wasserstand prüfen. Der nächste Pegel zeigt die Vorhersagekurve des BSH mit Zeitstempel.
- Bericht lesen. Der Reiter Seegebiet zeigt den Seewetterbericht des DWD im Originaltext.
Datenquellen und Aktualisierung
- Seegang: DWD-Küstenmodell CWAM. Ein neuer Lauf ist erst rund vier Stunden nach seiner Startzeit vollständig. Eine Zelle ohne Wasser im Modell zeigt „kein Seegang“ statt einer erfundenen Null.
- Wind und Böen: buscosun Fusion an den Spots. Das Modell wird nicht als Messung ausgegeben; Küstenstationen stehen getrennt daneben, wo es sie gibt.
- Wasserstand: OGC API des BSH (CC BY 4.0), mit dem Zeitstempel der Quelle. Die Vorhersage reicht je Pegel unterschiedlich weit, im Median rund 54 Stunden.
- Texte: Seewetterbericht und Warnstatus des DWD, unverändert. buscosun prüft alle 15 Minuten auf neue Ausgaben.
Den Rechenweg beschreibt die Methodik des Seewetters.
Was das Werkzeug nicht kann
- Es warnt nicht. Wind- und Sturmwarnungen für die See gibt der Deutsche Wetterdienst heraus, Sturmflutwarnungen kommen vom Sturmflutwarndienst des BSH. buscosun zitiert die Kategorie nur.
- Es entscheidet keine Ausfahrt. Boot, Crew, Revier und Strömung kennt es nicht. Ein Wert in der Karte ist keine Freigabe.
- Es sieht nicht jede Bucht. In Häfen, Förden und hinter Sandbänken kann der Seegang vom Modellwert abweichen, und Strömung ist nicht Teil der Anzeige.
- Es endet an der deutschen Küste. Für andere Reviere zeigt es nichts.
Häufige Fragen
Ist das der amtliche Seewetterbericht?
Der Text im Reiter Seegebiet ist der Bericht des DWD im Wortlaut. Karte, Spots und Stundenband sind eine eigene Darstellung von buscosun und kein amtliches Produkt.
Was ist der Unterschied zwischen Windsee und Dünung?
Windsee entsteht durch den Wind vor Ort. Dünung sind Wellen, die aus einem anderen Gebiet einlaufen. Die Küstenvorhersage des DWD weist beide getrennt aus, und buscosun zeigt sie ebenso.
Woher kommt der Wasserstand?
Aus der offenen Schnittstelle des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, Lizenz CC BY 4.0. Bei hohen Wasserständen führt der Link zum Sturmflutwarndienst.
Warum steht in manchen Zellen „kein Seegang“?
Weil das Küstenmodell dort keine Wasserzelle hat. buscosun zeigt das als fehlenden Wert, nicht als 0 Meter.