Die Linse „Fliegen" zeigt über jedem Startplatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz, was für den Flugtag zählt: die geschätzte Thermikstärke als Karte über dem Gelände, den Höhenwind in fünf Bändern bis über 60 km/h, die Windscherung, die Wolkenbasis und die Umkehrzeiten des Talwinds — aus ICON-D2 am Boden und dem ICON-EU-Profil in der Höhe, stündlich bis 48 Stunden voraus, mit einem Urteil gut, Vorsicht oder schlecht je Stunde.
Die Thermik-Karte rechnet für jede Geländezelle einen trockenen Luftpaket-Aufstieg gegen das Modellprofil: Ein fester Tages-Überhitzungswert von 3 K wird auf die Umgebungstemperatur der Zelle gesetzt, der Schnittpunkt mit dem ICON-EU-Profil ergibt die Grenzschichttiefe, daraus die Stärke (volle Stärke bei etwa 2 500 m Tiefe). Ein Tipp aufs Gelände verschiebt den Profil-Marker; Profil und Urteil rechnen neu. Der Nerd-Modus legt das echte Skew-T mit CAPE, CIN, LCL, LFC und EL daneben.
Grenzen, die die Ansicht selbst nennt: Es ist eine Schätzung, kein gemessener Steigwert — ein Profil über die Fläche gehalten, feste Überhitzung, ICON-EU mit rund 7 km Gitter, keine Hangwind- oder Einstrahlungsphysik. Die Vertikalstruktur des Windes ist aus 10-m-Werten und Standardprofilen abgeleitet, nicht aus echten Druckflächen. Kein amtliches Flugwetter, kein Ersatz für das DWD-Segelflugwetter oder das Briefing des Vereins.
Hintergrund: Erklärung im Wetterwissen.
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