Seewetter für Großenbrode an der Ostsee: Diese Seite zeigt für den Spot die kommenden 78 Stunden Stunde für Stunde, nämlich Wind und Böen aus buscosun Fusion, die signifikante Wellenhöhe getrennt nach Windsee und Dünung aus dem Küstenwellenmodell CWAM des Deutschen Wetterdienstes, den Wasserstand am BSH-Pegel Heiligenhafen und den Seewetterbericht für das Seegebiet Westliche Ostsee im Wortlaut. Großenbrode gehört zum Küstenabschnitt „Östlich Fehmarn bis Rügen“, die nächste Messstation des DWD ist Westermarkelsdorf (Fehmarn) (19,3 km). Die Seite ist kein amtliches Warnprodukt und ersetzt weder den amtlichen Bericht noch die eigene seemännische Einschätzung.
Das Ufer von Großenbrode zeigt nach Südsüdost (168°), gerechnet aus der Land-See-Maske des Wellenmodells. Wind aus Südsüdost kommt damit auflandig vom Wasser, Wind aus Westsüdwest oder Ostnordost läuft etwa parallel zum Ufer, und Wind aus Nordnordwest weht ablandig aufs Wasser hinaus. Die Profile Kite, Wing/Surf und SUP/Kajak werten ablandigen und schräg ablandigen Wind deshalb als „außerhalb“; Jolle, Yacht, Motorboot und Angeln richten sich nach Wind, Böen und Seegang, und jede Grenze lässt sich in der Ansicht anpassen. Im Katalog steht Großenbrode als Kite-Spot und Badestrand.
Der Seegang kommt aus der CWAM-Gitterzelle 0,6 km vor dem Spot; das Modell rechnet mit rund 900 Metern Maschenweite und kennt einzelne Buhnen, Molen oder Sandbänke nicht. Gemessener Wind und Böen kommen von der DWD-Station Westermarkelsdorf (Fehmarn), 19,3 km vom Spot entfernt, an Land und nicht auf dem Wasser, deshalb kann es draußen schwächer oder stärker wehen. Den Wasserstand misst das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Pegel Heiligenhafen, 5,7 km entfernt, und sagt ihn dort auch vorher.
Für Großenbrode gelten der Seewetterbericht für das Seegebiet Westliche Ostsee, der Küstenbericht für den Abschnitt „Östlich Fehmarn bis Rügen“ und die Starkwind-, Sturm- und Orkanwarnungen des Seewetterdienstes Hamburg für die deutsche Ostseeküste. Im Reiter „Seegebiet“ stehen diese Texte unverändert im Wortlaut und mit Ausgabezeit; den Wind nennt der Bericht in Beaufort, den Seegang in Metern, und aus der amtlichen Mittelfrist kommt die Wassertemperatur der Ostsee als Spanne. „Keine Warnung“ zeigt die Seite nur, wenn der amtliche Text genau das sagt, sonst steht der Wortlaut obenan; ein veralteter Warnstatus gilt als unbekannt.
Den amtlichen Seewetterbericht und die Warnungen für Nord- und Ostsee gibt der Seewetterdienst Hamburg des DWD heraus: Seewetter beim DWD.
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